Geschichte


1904-1945 Lederpappenfabrik Tarnowker Muhle O.K. 
Der ursprüngliche Name der alten Mühle, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde, war Tarnowski Młyn (Tarnowskie Mühle). Es liegen jedoch keine Informationen darüber vor, ob in der Mühle Getreide oder Papiermasse gemahlen wurde. Laut den deutschen Chroniken fing der Bau der Fabrik im Jahre 1914, in dem eine Wasserturbine der Art FRANCISA (Pläne des Baus stammen aus 1908) aufgestellt und ein Staudamm am Fluss Gwda gebaut wurde.
             Der erste Inhaber der Fabrik Otto KUGNEMANUS hat in seinen Investitionen den Holzabrieb von Kieferbrei als Produktion vorgesehen, was im Jahre 1918 begann und er startete die erste Pappemaschine zum Produzieren von Braunkarton aus Holzabrieb mit einer Zugabe von 20% Altpapier. Die Produktion eines industriellen Umfangs begann im Jahre 1920. Die Fabrik hat ohne Störfaktoren ihre Ware in Form von verschiedenen Arten von Pappe bis zum Jahr 1945 produziert. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs, als die Gebiete von der Polnischen Armee befreit wurden, wurde die Fabrik im Februar 1945 im Laufe von Kriegsaktivitäten niedergebrannt. 


1956-1966 Pappefabrik in Tarnówka P.P. in Tarnówka Tarnówce  
In der Hälfte des Jahre 1945 erließ der damalige Minister für Chemische Industrie ein Dekret, aufgrund dessen das Unternehmen Poznańskie Zakłady Papiernicze entstand, das die Pappefabrik in Tarnówka mit einbezog. Unter diesem Namen hat das Werk bis zum Jahre 1955 funktioniert. In den 60er und 70er Jahren wurden mehrmals Versuche unternommen, um die Fabrik in Tarnówka auszubauen. Das Projekt sollte darin bestehen die Verarbeitungsabteilung der in der Pappefabrik hergestellten Pappe auszubauen.
Dieses Konzept wurde gegen Ende der 70er Jahre realisiert. Die Verarbeitungsabteilung wurde in den Großhandelsverpackungsbetrieb umbenannt und von einer unabhängigen Leitung geführt. In den Jahren 1956 bis 1989 wurde der Betrieb selbständig gemacht und nahm den Namen Fabryka Tektury P.P. w Tarnówce an. Die wirtschaftliche Reform bewirkte, dass die Fabrik in Folge von fehlenden Bestellungen in den Jahren 1989 bis 1992 Konkurs anmelden musste.


              Im Jahre 1992 wurde die Fabrik von einem privaten Investoren ersteigert, der sie wieder in Stand setzte. Der neue Inhaber hat in die Fabrik investiert, eine Produktionshalle mit zwei Fertigungsstraßen erbaut, diese montiert und zur Herstellung von Dickpappe (bis 3000 g/m2) fertiggestellt, wie auch eine Klaranlage angeschlossen. Die Fabrik meldete 2003 Konkurs an, dieser Zustand hielt für 2 Jahre an.


Die Gesellschaft WARKOM
Im Jahre 2005 hat die Gesellschaft Warkom die Fabrik ersteigert. Der neue Inhaber hat es von Anfang an angesetzt die Qualität der hergestellten Pappe zu steigern und die Fabrik zu modernisieren, was die Herstellung u.a. um gefärbte Pappe mit sich brachte. Gegen Ende des Jahrs 2005 verband sich die Gesellschaft Warkom mit der Gesellschaft Warter, einem Hersteller der petrochemischen Industrie.